Gerade noch erwischt! - Der Orionnebel M 42
Der Orionnebel, wohl einer der bekanntesten Nebel am Firnament, ein Muss für visuelle Beobachter wie auch Astrofotografen. Es genügt ein Feldstecher um seine Strukturen zu erahnen, mit einem Teleskop werden die Trapezsterne in seinem Zentrum sichtbar und langbelichtete Aufnahmen zeigen seine wahre Größe und Schönheit. Bei M 42 handelt es sich um ein aktives Sternentstehungsgebiet, sein Durch- messer wird auf etwa 30 Lj. geschätzt, seine Entfernung beträgt ca. 1300 Lj.
Schon seit längerer Zeit versuche ich ein "vernünftiges" Foto von diesem Nebel zu schiessen. Das schlechte Wetter, davon gab es mehr als genug in den letzten Monaten, oder mein Schichtdienst hielten mich jedoch davon ab. Anfang dieser Woche konnte ich eine kleine Aufnahmenserie, kurz bevor der Nebel in den Lichtern vom Flughafen Tegel unterging, aufnehmen. Das Foto zeigt, dass schon mit einem kleinen und preiswertem Instrument zumindest die helleren Objekte erfolgreich aus der Stadt fotografiert werden können. Wie es so schön heißt: "Jedes Teleskop hat seinen Himmel."
Und mir bleibt es wieder abzuwarten und zu hoffen, dass ich im nächsten Winter etwas mehr Glück mit dem Himmeljäger habe.

Autor:
Roman Rogoszynski
Aufnahmedaten:
Berlin-Tegel 10.03.2010
Russentonne 4,5/300mm, IDAS LPS P1-Filter
Vixen GP/DX, Boxdörfer MTS3-SDI
Canon 10 Da, ISO 800
Nachführung Russentonne 80/500mm und Starlight MX 716,
Aufnahmezeiten: 3 x 10 min 3 x 1 min 3 Darks
Bearbeitung mit Deepskystacker, Fitswork und PS
Bild der Woche: 2010/11 vom 15.03.2010
Autor: Roman Rogoszynski
Kategorie: Gasnebel
Objekt: Eridanus M 42 Orionnebel
Übersicht nach Autor, Kategorie, Objekt, Datum
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