Planetenfotografie

Die großen, mit bloßem Auge sichtbaren Planeten zu fotografieren ist verlockend. Da es sich um ausreichend helle Objekte handelt, ist es unter guten Bedingungen sogar möglich, Planeten von der Stadt aus zu fotografieren. Allerdings ist ein gutes Planetenfoto nicht ganz einfach. Bis vor wenigen Jahren war, um eine genügend große Abbildung zu erhalten die Okularprojektionsmethode am Teleskop das Mittel der Wahl. Die daraus resultierenden Bilder waren für den Beobachter oft eine Enttäuschung, gaben sie wegen ihrer langen Belichtungszeiten doch nie das mit dem Auge beobachtete Detailreichtum wieder. Inzwischen haben Webcams den Einzug in die Planetenfotografie gehalten. Mit ihrer hohen Empfindlichkeit und der Möglichkeit ganze Bilderserien aufzuzeichnen hat man auch bei mäßigem Seeing viel eher die Chance einige scharfe Belichtungen aufzunehmen. Die Bilder liegen sofort digital vor und bieten so die Möglichkeit, ihnen einen großen Detailreichtum zu entlocken. Damit stellen sie alle früheren Aufnahmen in dem Schatten. Mittlererweile hat sich für Planetenaufnahmen die Verwendung einer Webcam und das Mitteln der einzelnen Bilder aus Videosequenzen fast vollständig duchgesetzt. Das Modell ToUCam PCVC 740 k von Philips ist sozusagen zur Standardausrüstung der
Planetenfotografen geworden
Die aktuellen Planetenseiten der Astrofotografen der WFS:
Start der Jupiter- und Saturnsaison 2003 - 2004:
Neu am 22. Dezember 2003

Bildarchiv:
Marsopposition 2003
Merkur Transit am 7. Mai 2003
Jupiter und Saturn 2003
Jupiter und Saturn, Januar bis März 2002
Saturnbedeckung durch den Mond am 1.12.2001
Merkur   aktualisiert: Mai 2003
Venus
Mars    Bilder der Opposition 1999
Jupiter
Saturn

S. Fröhlich, Dezember 2003 
AG Astrofotografie

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