Sonnenfinsternisse

Partielle Sonnenfinsternis am 12.10.1996. Fotografiert mit einem Newtonteleskop 114/900, 1/7,89 im Primärfocus in Berlin Steglitz. Belichtet wurde mit Hutmethode auf Film. Als Objektivschutzfilter wurde Baader-Filtefolie verwendet. (Auf das Bild klicken, um es im Vollformat zu sehen.)

S. Fröhlich.
Die Partielle Sonnenfinsternis am 3. Oktober 2005
Die Partielle Sonnenfinsternis am 31. Mai 2003
Die Totale Sonnenfinsternis am 11. August bei Augsburg (S. Fröhlich)
Die Totale Sonnenfinsternis am 11. August 1999 in Ungarn (A.Mellinger)
Die letzte Finsternis des alten Jahrtausends ( S.Fröhlich)

Eine Sonnenfinsternis ist immer ein besonderes Ereignis. Aus physikalischen Gründen ist sie relativ selten zu Beobachten, da dieses Ereignis nur in eng begrenzten Regionen beobachtbar ist. Um so mehr möchten viele dieses besondere Ereignis auf einem Bild festhalten. Während die partielle Verfinsterung noch einigermaßen allmählich stattfindet, so ist insbesondere die Totalität von nur sehr kurzer Dauer (wenige Minuten). Wer hier das Bild seines Lebens schießen will, muß schon ruhige Nerven behalten. Zeit zu Experimentieren bleibt kaum, jeder Handgriff muß vorher einstudiert werden, damit er bei dem tatsächlichen Ereignis sitzt. Wer also die kommende totale Sonnenfinsternis in Süddeutschland 1999 fotografieren will, sollte schon jetzt mit den Vorbereitungen beginnen, d. h. sich das geeignete Intrument herrichten, Kamera, Zubehör aufeinander abstimmen, welcher Film und sich natürlich rechtzeitig um die Unterkunft kümmern. Nahegelegene Unterkünfte werden kurz vor dem Ereignis restlos ausgebucht sein.

Als Instrument empfiehlt sich ein nicht zu großes Fernrohr. Will man noch genügend Korona auf das Bild bekommen, sollte die Brennweite nicht länger als 1m sein. Belichten sollte man während der Totalität mit verschiedenen Belichtungszeiten, da der Helligkeitsunterschied von äußerer zu innerer Korona sehr groß ist. Das geht bei Blende 10 von von etwa 1/500s bis zu 30s. Dabei gibt es noch individuelle Unterschiede wegen der Teleskoptransmission und des verwendeten Films. Vor und nach der Totalität nur mit geeigneten Objektivschutzfilter fotografieren! Sonst kann es passieren, daß der Film abbrennt - und vorbei der Traum! Zumindest besteht die Gefahr von extremer Überbelichtung, die auch benachbarte Bilder in Mitleidenschaft zieht. Bei visueller Beobachtung kommt auch noch die Erblindungsgefahr hinzu, daher für ausreichende Schutzfilter sorgen.

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Partielle Sonnenfinsternis am 10.05.1994. Fotografiert mit einem 2,8/135mm Tele in Hagelberg westlich von Berlin auf Kodak Gold 400. Gescannt auf Photo-CD und nachbearbeitet. A. Nikolai
Partielle Sonnenfinsternis am 10.05.1994. Fotografiert mit einem 2,8/135mm Tele in Hagelberg westlich von Berlin auf Kodak Gold 400. Gescannt auf Photo-CD und nachbearbeitet. A. Nikolai
Partielle Sonnenfinsternis am 12.10.1996. Fotografiert mit dem Schulfernrohr "Telementor" (63/840) in Berlin. Belichtungszeit 1/30s auf Fujichrome Sensia 100 mit Zeiss-Objektivschutzfilter SFO 63. Der Himmel war mit Cirren bedeckt, so daß das Licht stark streute. A. Nikolai

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